Friedwart - Continental Bulldog Friedwart

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Continental Bulldog FRIEDWART von Chantun da Muntogna * 06.05.2014 U 13.12.2017
Continental Bulldog Friedwart bei den Seeblickbulls
Unser FIETE ist am 13. Dezember '17 den Weg über die Regenbogenbrücke
gegangen, um dort ROSI, THEO und all die anderen wiederzutreffen.







FIETI ist nicht mehr da, wo er war, aber er wird immer da sein, wo wir sind.
Man zählt nicht die Tage und schreibt auch kein Datum auf, wenn ein Hund mal zum Tierarzt muss, aber es war wohl Anfang November als FIETE das erste Mal wegen Fieber untersucht und behandelt wurde. Alles sah zunächst nach Bronchitis aus, zumindest die Symptome und auch das Röntgenbild, also gab's Antibiotika und das Ganze als Injektion. Nach kurzer Besserung gab es einen Rückfall, aber danach schien es langsam besser zu werden.

Dann gab es DAS Wochenende an dem das Fieber schlimmer als zuvor zurückkam und in gefährliche Höhe stieg. Wie mussten FIETI die ganze Zeit kühlen und er konnte weder Kopf noch Gliedmaßen bewegen - stehen oder laufen schon gar nicht. Die Diagnose - Meningitis!
Wir haben Tag und Nacht bei ihm gesessen bis es am Montag darauf langsam besser ging.
Zur Wiedervorstellung beim Tierarzt konnte er, wenn auch etwas wackelig, selbst in die Tiearztpraxis laufen und machte sogar seine üblichen Fluchtversuche. Allerdings hatte er weiterhin mit Ataxien zu kämpfen. Obwohl das Fieber weg war und trotz der Medikamente wurden diese von Tag zu Tag schlimmer anstatt sich zu bessern.
FIETE lief irgendwann gegen Tischkanten, Türen und Wände - so als ob er nicht mehr sehen könne - und stellenweise versagten immer wieder die Beine den Dienst.

Um eine zweite Meinung einzuholen und keine Möglichkeit außer Acht zu lassen, fuhren wir mit ihm am Dienstag, den 5. Dezember früh nach Lüneburg zum Neurologen. Da man dort nicht alle diagnostischen Maßnahmen hätte ausschöpfen können, wurde uns empfohlen, direkt nach Leipzig in die Uni-Klinik zu fahren und das möglichst schnell. Also fuhren wir statt nach Hause direkt nach Leipzig. FIETE wurde stationär aufgenommen und eine Reihe von Untersuchungen gemacht. Er wurde auf neue Medikamente eingestellt und sein Zustand besserte sich. Es gab jeden Tag ein Telefonat mit dem Arzt und am Freitag die Nachricht, dass er nachhause könne; also haben wir ihn überglücklich am Samstag abgeholt. Er war gut drauf, rannte draußen umher und schien fast wieder fit zu sein. Am Sonntag früh machte er schon wieder seine üblichen Hüpfer, sodass wir bester Hoffnung waren.

Aber weit gefehlt! Sonntagnachmittag kam das Fieber zurück und sein Zustand war schlimmer als je zuvor. Auch Wadenwickel und Anti-Fieber-Medikamente aus der Notfallapotheke konnten die Temperatur kaum unter 40 °C bringen und er war total apathisch. Also ging es Montag ganz früh wieder nach Leipzig. Ab da wurde sein Zustand Stunde um Stunde schlechter, sodass wir am Mittwoch, den 13. Dezember wieder nach Leipzig fuhren, um in seinen letzten Minuten bei ihm zu sein und ihn im Arm zu halten ...

Noch völlig unter Schock und mit dem die Kehle zuschnürendem Gefühl nicht haben helfen zu können, obwohl wir alles getan haben, kommt nur ganz langsam die Gewissheit, dass der kleine KNÖDEL nie wiederkommen wird. Er durfte nicht einmal vier Jahre alt werden.

"Lieber FIETI, wir sind unendlich dankbar für die wunderschöne Zeit mit dir. Du warst ein ganz besonderer kleiner "Bulldozer" im wahrsten Sinne des Wortes. Einer den alle - Zweibeiner oder Vierbeiner - die dich kennenlernen durften einfach lieb haben mussten. Es war viel zu früh für dich gehen zu müssen und das tut unbeschreiblich weh. Wir werden dich so unendlich vermissen, aber du bist für immer in unseren Herzen und damit bleibst du auf ewig bei uns kleiner Mann."

Unser Dank gilt den Teams um Dr. Bernd Linke in Güstrow und um Dr. Schenja Loderstedt von der Uni-Klinik in Leipzig, die ihrerseits alles versuchten FIETE zu helfen.
 

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